Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/mapturei/public_html/timowilks/blog/wp-includes/cache.php on line 37

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/mapturei/public_html/timowilks/blog/wp-includes/query.php on line 22

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/mapturei/public_html/timowilks/blog/wp-includes/theme.php on line 509
Timo Wilks - Mobile & Web Blog

Archiv für ‘Meinung’ Category

Mobile in Seoul

Thursday, October 16th, 2008

In den letzten drei Wochen war ich in Korea, genauer gesagt in Seoul. Urlaub machen und auch ein wenig zu überprüfen, wie weit die Koreaner denn nun „in echt“ sind mit Handy, Internet und Breitband.

Vorgenommen hatte ich mir, einen ausführlichen Artikel zu schreiben. Beim gestrigen Lesen meiner Blogs fand ich dann aber einen Artikel von Cheil, einer Agentur aus Korea. Sie haben drei Filme mit dem Titel „A Day in The Life of a Mobilephone in Seoul” veröffentlicht, auf die ich nun bequem verweisen möchte.

Grundsätzlich kann ich die meisten Inhalte bestätigen, sogar die „Pink Hose“ der Hauptperson und die B-Boys hab ich gesehen. SMS, mobile Mail, Naver Suchmaschine, (mobile) Cyworld und Payment via Handy und T-Money Card sind allgegenwärtig. Lediglich einige der gezeigten Anwendungen hab ich nicht erlebt. Videotelefonie, wie in einem der Videos gezeigt, hab ich nie gesehen und ich bezweifle, dass das verbreitet ist in Korea.

Was mir darüber auffiel war Mobile TV. In jeder Bahn saßen jedes Mal mindestens zwei Menschen, die auf dem Handy ferngesehen hatten. Dazu kamen zusätzlich noch Leute mit PMPs/kleinen TV Empfängern. Weniger, wenn aber auch vorhanden, waren Leute, die mit solchen Geräten tatsächlich auch durch die Gegend liefen. In den Autos liefen dagegen sehr häufig TV Programme.

Doch nicht jeder Koreaner surft jetzt wie wild im Netz. So ist Motorlas RAZR Reihe erstaunlich weit verbreitet und ich habe mit mehreren Leuten gesprochen, die sich erst ein neues Handy kaufen, wenn das alte kaputt ist. SMS und Telefonie sind dann deren Lieblingsfeatures.

Was unglaublich auffällt ist die Lust der Koreaner am Fotografieren. Egal ob Freunde, Einkäufe, Essen oder Ereignisse (Sonnenuntergänge waren sehr beliebt): schnell wird das Handy gezückt und gerne werden die Bilder dann sofort verschickt.

Sehr toll war auch die WLAN Abdeckung. In mindestens 90 Prozent der Fälle konnte ich mit meinem N95 WLANs entdecken. Das Beste dabei war, dass bestimmt 70 Prozent davon offen und somit nutzbar waren. So machen dann auch plötzlich Dienste wie QIK Sinn und Spaß wie auch das sofortige Hochladen von geogetaggten Fotos.

Alles in allem ist das Handy in Seoul wirklich allgegenwärtig und speziell SMS, mobile Mail, Telefonie und Kamera (inkl. Fotoversand) werden intensiv genutzt. Und wer aktuelle Beispiele sehen möchte, dem empfehle ich die besagten Videos von Cheil.

Wie das mobile Internet die Außenwerbung verändern wird – der Download

Thursday, March 13th, 2008

In den letzten Wochen habe ich an dieser Stelle einzelne Thesen aus meinem Artikel veröffentlicht. Wie schon in der letzten Woche angekündigt, schließe ich die Reihe hiermit ab, um den kompletten Artikel gleichzeitig zum Download anzubieten.

Neben zwei Parts über aktuelle “Mobilezahlen” und “Techniktrends” werden im Anschluss insgesamt zehn Thesen entwickelt, von denen sieben ja schon hier veröffentlicht wurden. Abgeschlossen wird das Ganze mit ein paar strategischen Implikationen.

Wer Interesse an dem Artikel hat, schreibt mir am besten hier eine Mail.

Wie das mobile Internet die Außenwerbung verändern wird – Teil 7

Thursday, March 6th, 2008

In meiner Reihe über die Entwicklung des mobilen Internetzugangs und der Außenwerbung wird wöchentlich eine meiner Thesen zum Thema veröffentlicht. Hier nun die vorerst letzte These zum Thema. Den gesamten Artikel gibt es dann nächste Woche zum Download.

These 7: Außenwerbung wird unvorhersehbarer.

Ganz gleich, ob der erste Anreiz von der Werbefläche ausgeht und auf dem Handy weitergeführt wird oder umgekehrt das Handy digitale Plakate beeinflusst – Außenwerbung wird in jedem Fall deutlich flexibler, spontaner und unberechenbarer.

Dank des mobilen Internetzugangs ist es zukünftig genauso möglich, tagesaktuell zu reagieren wie im „klassischen“ Web. Kampagnen für Printartikel können so z. B., auf neue Weise, für ein Magazin werben. Eine Verknüpfung des Plakats z. B. per Objekterkennung oder 2-D-Code führt dann auf eine Webseite mit den Themen der neuen Ausgabe und einem Teaserartikel zum Probelesen für die Bahnfahrt.

Die Konzeption von Aktionen auf Infoscreens o. ä. ist natürlich noch flexibler, da in diesem Fall auch das „Plakat“ digital ist. Hier können mobiler Inhalt und Anzeigenmotiv tagesaktuell geändert werden.

Die flexibelste Form der Außenwerbung wird aber mittels Projektionen entstehen und macht sie wahrhaftig unvorhersehbar. Bevorzugt eingesetzt für Guerilla-Aktionen und Events, werden lediglich eine ausreichend große Projektionsfläche und ein Beamer benötigt, an den ein PC mit Netzanbindung angeschlossen ist.

So schnell wie die der Werbefläche vonstatten geht, so schnell ist das Ganze auch wieder abgebaut. So wird letztlich auch die Außenwerbung komplett mobil.

bluedragon1.jpg

Bisherige Artikel

These 1: Außenwerbung wird flüssig.

These 2: Außenwerbung wird zum Retter und Zeittöter in der Not.
These 3: Jedes Plakat wird ein Point of Sale.
These 4: Außenwerbung wird komplexer – inhaltlich und organisatorisch.
These 5: Außenwerbung wird ferngesteuert.
These 6: Integrierte Kampagnen werden Wirklichkeit.

Wie das mobile Internet die Außenwerbung verändern wird – Teil 6

Friday, February 29th, 2008

In meiner Reihe über die Entwicklung des mobilen Internetzugangs und der Außenwerbung wird wöchentlich eine meiner Thesen zum Thema veröffentlicht. Die gesamte Arbeit wird dann in wenigen Wochen zum Download erhältlich sein.

These 6: Integrierte Kampagnen werden Wirklichkeit.

Das Schlagwort der integrierten Kampagnen geistert mittlerweile seit über einem Jahrzehnt durch Fachpresse und andere Medien. Tatsächlich gibt es auch das ein oder andere kreative und erfolgreiche Beispiel. Dennoch ist die Realität meilenweit von der theoretischen Wunschwelt integrierter Werbung entfernt. Kunden und Agenturen verbuchen es schon als Erfolg, wenn auf allen Kanälen dasselbe Key Visual eingesetzt wird.

Mit dem Aufkommen und der immer stärkeren Verbreitung des mobilen Internetzugangs wird sich dies aber drastisch ändern. Doch nicht, weil alle Dienstleister plötzlich in Harmonie verfallen, sondern, weil sie nicht mehr anders können. Der mobile Internetzugang ist wie ein Kleber, der die einzelnen Medien miteinander verbinden und durch Interaktivität, aufwerten wird. Dies wird letztlich auch von den Kunden immer stärker nachgefragt werden.

Die Kooperationen sind besonders deshalb nötig, da jede Disziplin über eigenes Spezialwissen verfügt. Dies benötigen die anderen bereits in einem so frühen Stadium der Konzeption, dass sie möglichst schnell miteinander kommunizieren müssen, um erfolgreich zu sein. Die Alternative, das Wissen inhouse anzuhäufen, scheint fraglich, da die Kenntnisse immer spezifischer werden und der Aufwand dadurch umso höher wird. Dennoch wird ein tieferes und Disziplin übergreifendes Fachwissen von jedem Mitarbeiter erwartet werden.

Die einzelnen Projektbeteiligten an einer Außenwerbungskampagne werden kooperieren müssen, ob sie wollen oder nicht. Wer allerdings das Sagen haben wird, ist noch völlig ungewiss.

These 5: Außenwerbung wird ferngesteuert.

Vielleicht werden sich, durch die Entwicklung interaktiver Außenwerbung, auch Formate und Platzierungsorte von Plakatwerbung ändern, weil sie eben an bestimmten Orten besser funktionieren und genutzt werden. Und vielleicht wird dies auch Einfluss auf das Stadtbild haben, so wie wir es heute z. B. von City-Lights und Bus-Stationen kennen, die es früher ja auch nicht gab.

mega.jpg

Eine Änderung wird es im Stadtbild in jedem Fall geben: Projektionsflächen in einer Stadt können in Zukunft durch Passanten beeinflusst werden. Ganz gleich, ob Infoscreens in Bahnhöfen oder Bussen, Videoboards in der Stadt oder die Telekioske der Telekom – mithilfe des Handys und dem mobilen Internetzugang werden die Passanten zu Usern und nehmen Einfluss auf diese Werbeflächen.

So werden Anwendungen, die auf diesen Screens laufen, über Bluetooth, Sprach- oder Tastensteuerung direkt von den Usern gesteuert werden können. Die Möglichkeiten sind dabei grenzenlos. Angefangen mit der Auswahl einzelner Elemente interaktiver Werbung („Welchen dieser drei Filme wollen Sie sehen?“), bis hin zur Integration eigener Inhalte vom Handy. In Zukunft wird die Stadt bunter, individueller und interaktiv.

Siehe auch Nike ID Schuh am Times Square mit dem Handy konfigurieren.

Bisherige Artikel

These 1: Außenwerbung wird flüssig.

These 2: Außenwerbung wird zum Retter und Zeittöter in der Not.
These 3: Jedes Plakat wird ein Point of Sale.
These 4: Außenwerbung wird komplexer – inhaltlich und organisatorisch.
These 5: Außenwerbung wird ferngesteuert.

Wie das mobile Internet die Außenwerbung verändern wird – Teil 5

Thursday, February 21st, 2008

In meiner Reihe über die Entwicklung des mobilen Internetzugangs und der Außenwerbung wird wöchentlich eine meiner Thesen zum Thema veröffentlicht. Die gesamte Arbeit wird dann in wenigen Wochen zum Download erhältlich sein.

These 5: Außenwerbung wird ferngesteuert.

Vielleicht werden sich, durch die Entwicklung interaktiver Außenwerbung, auch Formate und Platzierungsorte von Plakatwerbung ändern, weil sie eben an bestimmten Orten besser funktionieren und genutzt werden. Und vielleicht wird dies auch Einfluss auf das Stadtbild haben, so wie wir es heute z. B. von City-Lights und Bus-Stationen kennen, die es früher ja auch nicht gab.

mega.jpg

Eine Änderung wird es im Stadtbild in jedem Fall geben: Projektionsflächen in einer Stadt können in Zukunft durch Passanten beeinflusst werden. Ganz gleich, ob Infoscreens in Bahnhöfen oder Bussen, Videoboards in der Stadt oder die Telekioske der Telekom – mithilfe des Handys und dem mobilen Internetzugang werden die Passanten zu Usern und nehmen Einfluss auf diese Werbeflächen.

So werden Anwendungen, die auf diesen Screens laufen, über Bluetooth, Sprach- oder Tastensteuerung direkt von den Usern gesteuert werden können. Die Möglichkeiten sind dabei grenzenlos. Angefangen mit der Auswahl einzelner Elemente interaktiver Werbung („Welchen dieser drei Filme wollen Sie sehen?“), bis hin zur Integration eigener Inhalte vom Handy. In Zukunft wird die Stadt bunter, individueller und interaktiv.

Siehe auch Nike ID Schuh am Times Square mit dem Handy konfigurieren.

Bisherige Artikel

These 1: Außenwerbung wird flüssig.

These 2: Außenwerbung wird zum Retter und Zeittöter in der Not.
These 3: Jedes Plakat wird ein Point of Sale.
These 4: Außenwerbung wird komplexer – inhaltlich und organisatorisch.