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Timo Wilks - Mobile & Web Blog

Archiv für August, 2008

Mobile Version der ZDF mediathek ist online

Friday, August 29th, 2008

Passend zum Start der IFA hat das Zett De Eff seine mediathek nun auch für Handys herausgebracht. Ich persönlich finde die Web-Version ja schon super, mit dem einzigen Nachteil, dass sie vom ZDF ist ;-). Irgendwie kann ich mich auch noch dunkel dran erinnern, dass auf der OMD 2007 schon von einer mobilen Variante gesprochen wurde und ich weiß nicht, warum sie jetzt erst online ist, aber wie dem auch sei, das neue Angebot wurde natürlich sofort einmal abgesurft.

Unter m.zdf.de finden Interessierte nun zahlreiche Zugänge zu den aufgezeichneten Sendungen des ZDF. So ist es z. B. möglich nach den beliebtesten bzw. einzelnen Sendungen zu suchen oder über einzelne Themen. „Über Sendung verpasst“ haben User noch die Möglichkeit, das Programm der jeweils letzten Woche zu durchstöbern.

Genauso wie die Navigation ist auch der Videoaufruf, zumindest mit meinen getesteten Geräten, sehr einfach und zügig. Wurde ein Video ausgesucht, stehen ggf. mehrere Qualitätsoptionen zur Auswahl (niedrig, mittel, hoch) und durch Klick öffnet sich der externe Player und das Video startet.

Mit einer UMTS Verbindung ist die Seite samt Videos wirklich gut zu benutzen, alles läuft (fast schon) flüssig und funktioniert. Per GPRS läuft die Seite auch und Snackinhalte wie 100 Sekunden lange heute Nachrichten sind konsumierbar, eine schnellere Verbindung und natürlich ein Datentarif, sind aber in jeden Fall besser.

Soweit ich es verstanden habe, gibt es pro Tag auch immer ein paar ausgewählte Sendungen, die per Live Stream nutzbar sind. Das konnte ich bislang aber nicht testen. Alles in allem knüpft die mobile Edition der ZDF mediathek an die große Schwester an und kann als absolut gelungen bezeichnet werden.

Mobile Marketing Aktivitäten von Ralph Lauren

Friday, August 29th, 2008

Der Modehersteller Ralph Lauren hatte sich in den letzten Wochen mit ein paar Mobile Marketing Mitteilungen in Szene gesetzt, die wir der geneigten Leserschaft natürlich nicht vorenthalten wollen.

Kern der aktuellen Mobile Strategie von Ralph Lauren ist das umfangreiche mobile Portal. Unter m.ralphlauren.com gibt es, neben dem üblichen „Store Finder“ und Unterhaltungsangeboten, tatsächlich auch einen ziemlich umfangreichen Shoppingbereich, in dem Polo Shirts und Co. mit dem Handy ausgesucht und bezahlt werden können.

Ich persönlich bin kein „Online-oder-Versandhandel-Mode-Käufer“. Von daher weiß ich nicht, wie sinnvoll der Klamottenkauf per Handy ist. Aber vielleicht lässt sich die Seite ja auch als eine Art Einkaufsliste verwenden, damit Frau und Mann im Shop auch nicht vergessen, was sie kaufen wollten o. ä.

Dieses Szenario ist für Ralph Lauren auch durchaus denkbar, denn zum Start der US Open hat das Unternehmen entsprechende Anzeigen mit QR Codes versehen. Allerdings verweisen die Codes immer auf die Startseite m.ralphlauren.com und nicht auf die abgebildeten Artikel.

Darüber hinaus haben zwei Autoren des Blogs „The Frisky“ im Schaufenster eines Ralph Lauren Shops in Manhattan ein interaktives Display entdeckt, welches zu den jeweils gezeigten Artikeln auch immer einen QR Code präsentierte. So wird Shopping rund um die Uhr, auch im stationären Handel möglich.

Grundsätzlich ist die Strategie absolut richtig und von der Ausprägung bzw. Exekution für den derzeitigen Nutzungsstand von mobilen Internetzugängen auch ausreichend. Es wirkt noch wie ein gut durchdachter Testballon und ich bin mir sicher, dass Ralph Lauren wertvolle Erfahrungen dadurch machen wird.

Durch ein umfangreiches mobiles Warenangebot und die entsprechenden Verknüpfungspunkte in der physischen Welt, die darauf verweisen können, werden neue Formen von Point of Sales in Zukunft die Regel sein und wir werden sich noch viel über ähnliche Beispiele berichten.

Die Handys von Morgen – Design Projekt von KDDI au

Thursday, August 21st, 2008

Seit mehreren Jahren initiiert der japanische Mobilfunkbetreiber KDDI au sein Design Project. Mit innovativen Designstudien und Prototypen orientieren sie sich an dem Vorgehen der Automobilhersteller, die sich aus der Entwicklung ihrer Konzeptautos die Inspiration für die Modelle der Zukunft holen.

Dieses Jahr kooperiert KDDI au dabei u. a. mit Yamaha. Die Zielsetzung war, Musikinstrumente und Mobiltelefone zu kombinieren. Herausgekommen sind „Handys“, mit denen getrommelt, geklimpert und sogar trompetet werden kann.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=a738D_0-bVQ[/youtube]

Eine anderes Designkonzept geht in Richtung „mobiles Büro“. Das PLY ist nur eine Studie, die, soweit ich verstanden habe, noch nicht funktioniert. Das wäre auch nur zu schön, denn sie vereint Touch-Handy, Mini-Projektor, zwei Tastaturen und einen Drucker (!). Gestalterisch wird dies durch eine Art Reitersystem, das über die Seite des Handys erreicht werden. Sowas hätte ich auch gerne …

Neue Sprachanwendung übersetzt Englisch in Chinesisch und umgekehrt

Friday, August 8th, 2008

Das Thema Sprachanwendungen taucht bei uns ja immer wieder einmal auf. Und auch von Übersetzungsprogrammen hatten wir schon berichtet.

Jetzt gibt es mit JAJAH Babel einen Service, der beides verbindet. Bislang nur in den USA, Groß-Britannien und Australien, ein Video gibt’s aber natürlich trotzdem schon.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=U5UsocXTC2A[/youtube]

Mobile Kampagne zur TV Serie Terminator

Tuesday, August 5th, 2008

Für den Start der TV Serie „Terminator – The Sarah Connor Chronicles“ in Groß-Britannien überlegten sich die Leute von 20:20 London eine passende Mobile Marketing-Aktion.

So haben die Terminator die Fähigkeit erlangt, Mobilfunkuser über das Handynetz zu lokalisieren, um dann deren Telefone zu infizieren. Allerdings benötigten die Sci-Fi Roboter noch ein wenig Hilfe. Das Ganze funktionierte nämlich so, dass User über eine Website ihren Freunden eine SMS-Nachricht schicken konnten. Sie enthielt dann den Link auf ein Video, welches eine Warnung vor den Terminator enthielt.

Der Clou der Aktion war nun, dass diese Warnung durch die Terminator unterbrochen wurde und außerdem die aktuelle Position des User angezeigt wurde. Möglich wurde dies durch die, laut 20:20 London, „Mobile Network’s Triangulation GPS Technology“. Naja, muss wohl etwas aus der Zukunft sein … Auf jeden Fall enthielt das Video natürlich noch den Hinweis auf die TV Serie und die Empfänger hatten nun ihrerseits die Möglichkeit, das Video weiter zu verschicken.

Zwar passt die Kampagne natürlich super zur Thematik, rechtlich ist es aber schon grenzwertig. Die einzige Sicherheitsbarriere war eine Checkbox, die der Sender anklicken musste, um zu bestätigen, dass der Empfänger geortet werden möchte. Ein Vorgehen, welche in Deutschland so nicht ausreichen würde.